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SUMMARY:Ausstellung: Sachsen hebt seine Schätze
DESCRIPTION:Eine Wanderausstellung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt\, Landwirtschaft und Geologie  \nDie Ausstellung macht die Geologie Sachsens und ihre historische Bedeutung für den Besucher erlebbar und zeigt die heutigen Herausforderungen des staatlichen Geologischen Diensts in Sachsen\, wie etwa Gefahrenabwehr\, Infrastruktur\, erneuerbare Energien und nachhaltiger Rohstoffabbau. Alles was wir bauen\, bewegen\, gewinnen und anpflanzen\, fußt auf Kenntnissen und Expertise über den geologischen Untergrund. \nWissen Sie zum Beispiel\, wo in Sachsen Gold zu finden ist oder wie Sie Ihr Haus im Sommer mit Hilfe des Untergrundes kühlen können? Die Antworten auf diese Fragen sowie viele weitere Erkenntnisse erlangen Sie in der Ausstellung. Ein Highlight ist der begehbare Stollen\, in dem sich die Besucher/-innen unter der Erde wiederfinden\, in dem sie an interaktiven Bildschirmen in die Welt der Rohstoffe eintauchen können. Für Kinder besonders interessant ist das acht Quadratmeter große Wimmelbild. Es erzählt die Geschichte des Bergbaus in Sachsen bis zur Gegenwart. Entdecken Sie die Welt\, die unter unseren Füßen im Verborgenen liegt. \nDie Geschichte des Freistaates ist eng mit seiner Geologie verknüpft\, vor allem die Silbererze und das Porzellan haben Sachsen weltweit berühmt gemacht. Mit der daraus resultierenden Erschließung des geologischen Untergrundes konnten nicht nur Rohstoffvorkommen kartiert werden\, sondern auch Bodenverhältnisse dokumentiert und die Eisenbahninfrastruktur ausgebaut werden. Auch heutzutage ist die Geowissenschaft eine Schnittstelle zwischen Erhalt der Natur und der für die Industriegesellschaft wichtigen Infrastruktur. \nDie Ausstellung wird bis einschließlich September 2024 im Foyer des Naturkundemuseums zu sehen sein und von einem Rahmenprogramm begleitet. \nÖffnungszeiten\nDienstag bis Sonntag: 9-18 Uhr\nMontag geschlossen \nBegleitprogramm zur Ausstellung „Sachsen hebt seine Schätze“ 2023 / 2024\nDas Rahmenprogramm enthält öffentliche Führungen\, Vorträge\, Exkursionen sowie Kinderveranstaltungen.\nOb Relikte aus der Eiszeit\, Silberbergbau im Erzgebirge oder Staunen auf der Mineralienbörse\, das breite Spektrum der Geologie bietet viele abwechslungsreiche Themengebiete.\nEine Übersicht über das Rahmenprogramm finden Sie im Ausstellungsflyer. \nWeitere Veranstaltungen werden im Laufe des Jahres hinzukommen. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Naturkundemuseums Leipzig.
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SUMMARY:Ausstellung: Reise zu Deutschlands schönsten Geotopen und durch die Nationalen Geoparks in Deutschland
DESCRIPTION:In den deutschen Geoparks sind spektakuläre Landschaften zu entdecken. In kaum einem anderen Land Europas ist der steinerne Untergrund so vielfältig wie in Deutschland: urzeitliche Gebirge\, Wüsten und Meere\, Vulkane und Meteoritenkrater\, Dinosaurier\, Urpferdchen und vieles mehr lassen sich in den Geoparks bestaunen. \nDie Ausstellung „Erdgeschichte sehen\, erleben und verstehen“ ist eine Einladung\, in diese faszinierende Welt einzutauchen. Mittelpunkt der erdgeschichtlichen Erlebnisreise ist eine große Karte mit den 30 schönsten Geotopen in Deutschland\, die mit modernsten dreidimensionalen Geländeaufnahmen erfasst wurden – mittels Fotos von Drohnen oder aus Ballons und aufwändig vermessen mit Laserscannern. Dank der technischen Möglichkeiten können die Geotope nun in völlig neuer Weise – digital oder als 3D-Druck – wahrgenommen werden. Das ist besonders für diejenigen Geotope hochinteressant\, die nicht zugänglich oder die in ihrer Größe oder Tiefe nicht erfassbar sind. \nJedes Poster der 18 Nationalen Geoparks und drei weiterer Geoparks\, die diese Qualitäts-Zertifikat anstreben\, führt über QR-Codes zu Videos\, Podcasts\, aktuellen Grabungen\, besonderen Projekten in den jeweiligen Geoparks oder Wissenswerten zu ihren herausragenden Geotopen.\nUnser Tipp: Handy und Kopfhörer unbedingt mitbringen – und hier den nächsten Urlaub planen! \nDie Gemeinschaftsausstellung der Geoparks in Deutschland und des Projekts „30 Geotope3“ der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologischen Vereinigung (DGGV) war erstmalig auf der Tagung GeoBerlin Anfang September zu sehen. Das Geoportal Bahnhof Mügeln im Nationalen Geopark Porphyrland ist der erste Präsentationsort der als Wanderausstellung konzipierten Schau.
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SUMMARY:„Kunst im Baum – Gefilztes am Wegesrand“ - Filzkunstweg am Porphyrlehrpfad auf dem Rochlitzer Berg
DESCRIPTION:„Kunst im Baum – Gefilztes am Wegesrand“\nFilzkunstweg am Porphyrlehrpfad auf dem Rochlitzer Berg – sichtbar bis Ende Oktober 2023.\nCarola Zeiger von den „Filz-Fantasien“ in Wechselburg hat Textilgestalterinnen aus ganz Deutschland aufgerufen\, den Berg mit seiner besonderen Geschichte und seine Geotope mit dem einzigartigen Gestein in Szene zu setzen. Und so ist am 17. September das Projekt „Filzkunst-Weg“ auf dem Porphyrlehrpfad gestartet. \nBis Ende Oktober 2023 sind entlang des Porphyrlehrpfades viele bunte Filzobjekte zu entdecken – teils versteckt\, teils fallen sie sofort ins Auge. Der Pfad „Kunst im Baum – Gefilztes am Wegesrand“ kann individuell besucht werden. \nWichtig: Wir bitten dringend darum die Objekte am Ort zu belassen\, damit sich alle daran erfreuen können. Sie dürfen angefasst\, aber nicht mitgenommen werden. Herzlichen Dank.
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SUMMARY:Ausstellung: Gustav Harkort - Sächsischer Industriepionier in Leipzig und im Wurzener Land
DESCRIPTION:Die industrielle Entwicklung im Wurzener Raum ist auf das engste mit dem Namen des Eisenbahnpioniers Gustav Harkort (1795 –1865) verknüpft. Im Zusammenhang mit dem Bau der ersten Fernbahnstrecke Deutschlands zwischen Leipzig und Dresden in den 1830er Jahren eröffnete er den Steinbruch in Dornreichenbach. Die beim Gleisbau entdeckten Tonvorkommen waren eine Herausforderung für das Bahnprojekt\, aber sie inspirierten Gustav Harkort auch zum Aufbau der Ziegel- und Tonproduktion in Altenbach\, Bennewitz und Deuben. \nDie Sonderausstellung zeigt anschaulich\, wie es Gustav Harkort gelang\, maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung von Industrie im Wurzener Land zu nehmen. Erstmals werden in einer Ausstellung auch die anderen Gründungen und Beteiligungen Gustav Harkorts in Leipzig und Sachsen vorgestellt: bei der Leipziger Bank (1838)\, der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt (1856)\, der Kammgarnspinnerei Pfaffendort AG (1836)\, dem Erzgebirgischen Steinkohlen-Actienverein (1840) sowie bei der Maschinenbauanstalt mit Eisengießerei (1842/43). \nVergleichbar seinem älteren Bruder Friedrich Harkort\, der sich als „Vater des Ruhrgebiets” einen bleibenden Namen gemacht hat\, reiht sich Gustav Harkort mit seinem Wirken in Sachsen in die Reihe der Industriepioniere ein. Wie er das schaffen konnte und was seine Biographie so besonders macht\, davon erzählt die Sonderausstellung\, deren Idee Dr. Ulrich Heß\, Fachbeiratsmitglied im Geopark Porphyrland\, entwickelt hat. \nEine Ausstellung der Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V. und des Kulturhistorischen Museums Wurzen mit Ringelnatzsammlung. \nAusstellungseröffnung am Samstag\, 21.10.2023\, 15 Uhr \nÖffnungszeiten: Di – Do: 14 – 18 Uhr
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SUMMARY:Fossil des Jahres 2023: Medullosa stellata
DESCRIPTION:Besondere Fossilien verdienen besondere Aufmerksamkeit. Die Paläontologische Gesellschaft zeichnet darum jedes Jahr ein ganz besonders Fossil mit dem Titel Fossil des Jahres aus – 2023 ist es Medullosa stellata.\nDie Auszeichnungsveranstaltung findet im Museum für Naturkunde Chemnitz statt\, eines von zwei Museen in Deutschland\, in denen das Fossil präsentiert wird. \n„In diesem Jahr sind es genau genommen zwei Fossilien\, die jedoch zu ein und demselben Organismus gehören. Es handelt sich um die fossile Pflanze Medullosa stellata mit ansitzenden Wedeln des Typs Alethopteris schneideri. Sie gehört zur heute ausgestorbenen Gruppe der Farnsamer und gedieh in saisonal trockenen Feuchtwäldern der Paläotropen im frühen Perm vor ca. 290 Mio. Jahren. Medullosa stellata wurde erstmals durch Bernhard von Cotta im Jahr 1832 beschrieben\, doch bis heute weiß man verhältnismäßig wenig über diese mit heutigen Pflanzen kaum vergleichbare Gruppe von altertümlichen Samenpflanzen. Die Medullosen ähneln in ihrer Wuchsform und Belaubung heutigen Baumfarnen. Mit Farnen sind sie aber kaum verwandt\, da sie sich nicht durch Sporen\, sondern durch Samen vermehrten. Am nächsten sind sie vermutlich mit den Cycadeen (ugs. Palmfarnen) verwandt\, von denen es auch heute noch lebende Vertreter gibt.“ \n„Die zunehmende Austrocknung des Superkontinents Pangäa im mittleren und oberen Perm führte zum Verlust der Feuchthabitate von Medullosa\, sodass sie am Ende des Perms vermutlich ausstarb. Ihre fossilen Relikte können heute in den Ausstellungen des Museums für Naturkunde Chemnitz und dem Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg in Schleusingen bewundert werden.“ \nQuelle und mehr Informationen: Paläontologische Gesellschaft \nBeginn: 27.10.2023\, 17 Uhr \n\nBegrüßung Prof. Dr. Ronny Rößler\nFestrede: Prof. Dr. Johannes Vogel\, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin\nKurzvortrag: „Aus dem Schatten der Urzeit ins Scheinwerferlicht der Gegenwart: Die Samenpflanze Medullosa“\, Referent: von Dr. Ludwig Luthardt\, Museum für Naturkunde Berlin
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