Thomas Pöge referiert auf Energieforum in Bautzen

Thomas Pöge Energieforum Bautzen Geopark: Die Energiewende ist weit mehr als eine technische Herausforderung. Sie ist eine Chance für regionale Wertschöpfung und nachhaltige Landschaftsgestaltung. Unter diesem Vorzeichen stand das 12. Bautzener Energieforum am 26. März 2026 in Radibor. Bei dem unser Vereinspräsident, Thomas Pöge, als Experte und Impulsgeber geladen war.

Ein Wegbereiter für innovative Konzepte

Thomas Pöge prägt nicht nur als Bürgermeister der Gemeinde Thallwitz, sondern vor allem als Präsident des Geoparks Porphyrland maßgeblich die strategische Ausrichtung unserer Region. Sein Engagement war bereits in den Anfängen der ZENAPA-Prozesse (Zero Emission Nature Protection Areas) entscheidend. Dieses EU-Projekt legte den Grundstein dafür, Klimaschutz und Biodiversität in Einklang zu bringen. Ein Ansatz den Thomas Pöge im Geopark fest verankert hat. Das Projekt geht 2026 in sein zehntes Jahr beim Geopark. Es läuft Ende des Jahres aus.

Thomas Pöges Referatsthemen waren demnach auch:
Erneuerbare Energien
Nahwärmenetze
regenerative + regionale Stoffkreisläufe
Agrorforst

Praxisbericht aus erster Hand: Nahwärme und Agroforst

In seinem Vortrag zum Thema „Wärme, die bleibt: Planung, Umsetzung und regionale Wertschöpfung“ teilte er wertvolle Erfahrungen aus über einem Jahrzehnt Pionierarbeit. Im Fokus standen dabei:

  • Nahwärmenetze: Wie Kommunen durch eigene Netze unabhängig werden und die Wertschöpfung vor Ort halten.
  • Agroforstsysteme: Die intelligente Verbindung von Landwirtschaft und Gehölznutzung als nachhaltige Energiequelle und Klimaanpassung.
  • 10 Jahre WuLaWe GmbH: Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit der „Wurzeln im Lausewitzer Wellental“ GmbH, die zeigt, wie Theorie in belastbare, regionale Wirtschaftskreisläufe überführt wird.

Brückenschlag zwischen Kommune und Bürger

Das Energieforum in Radibor verdeutlichte, dass die Wärmewende nur gemeinschaftlich gelingt. Während der Nachmittag den kommunalen Entscheidungsträgern gewidmet war, richtete sich der Abend an private Hauseigentümer.

„Es geht darum, komplexe Prozesse wie die kommunale Wärmeplanung greifbar zu machen und zu zeigen, dass nachhaltige Energieprojekte die Lebensqualität in unseren Dörfern langfristig sichern“, so Thomas Pöge während der Veranstaltung.

Der Geopark Porphyrland ist stolz darauf, durch die Expertise seines Präsidenten einen wesentlichen Beitrag zur sachsenweiten Debatte über die Energiewende im ländlichen Raum zu leisten. Thomas Pöges Weg von ZENAPA bis hin zu den heutigen Realisierungen dient vielen Gemeinden als Mutmacher und Blaupause. (Thomas Pöge Energieforum Bautzen Geopark)

12. Bautzener Energieforum: Wärmewende aus kommunaler und privater Sicht betrachtet