Einzigartige Auszeichnung: Kirchbruch Beucha wird „Nationaler Geotop“

Große Ehre für das „Steinreich Sachsen“: Die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e. V. verleiht dem Kirchbruch Beucha das begehrte Prädikat „Nationaler Geotop“. Damit rückt eine der faszinierendsten geologischen Stätten Deutschlands in den Fokus der Öffentlichkeit. Nach den Wind- und Gletscherschliffen in den Hohburger Bergen sowie dem berühmten Rochlitzer Porphyrtuff ist dies bereits der dritte Standort im Geopark Porphyrland, der diese hohe staatliche Anerkennung erhält.

Was bedeutet das Prädikat „Nationaler Geotop“?

Der Sinn dieser prestigeträchtigen Auszeichnung besteht darin, die bedeutendsten Naturschätze Deutschlands sichtbar zu machen. Geotope wie der Kirchbruch Beucha sind Fenster in die Erdgeschichte. Sie erzählen von gewaltigen Kräften, die unsere Landschaft über Jahrmillionen formten. Die Auszeichnung fördert gezielt das Bewusstsein für das geologische Erbe unseres Landes. Sie schützt diese Orte nicht nur, sondern macht sie auch für den sanften Tourismus und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nutzbar.

Der „7-Brüche-Weg“: Wandern auf den Spuren der Steinarbeiter

Gemeinsam mit der Stadt Brandis arbeitet der Geopark Porphyrland intensiv an der neuen Georoute „7-Brüche-Weg“. Diese Wanderempfehlung führt Gäste durch eine einzigartige Bergbaulandschaft. Das Herzstück bildet natürlich der neu gekürte Kirchbruch Beucha mit seiner markanten Bergkirche, die majestätisch über dem Abgrund thront. Doch die Route bietet noch mehr: Sie bettet auch die faszinierenden Steinbrüche am Kohlenberg – den Ost- und den Westbruch – in das Wandererlebnis ein. Hier wird die harte Arbeit der Steinarbeiter vergangener Generationen fast greifbar.

Digitale und gedruckte Informationen für Entdecker

Der Geopark setzt bei der Vermittlung auf einen modernen Mix. Für Technikbegeisterte steht bereits eine digitale Wegeempfehlung bereit. Diese liefert ausführliche Informationen zu allen geologischen Stationen direkt auf das Smartphone. Doch auch Liebhaber klassischer Karten kommen nicht zu kurz: Der Geopark erweitert seine beliebte Druckreihe der Georouten um den „7-Brüche-Weg“. Wanderer erhalten so einen haptischen Begleiter mit spannenden Details zur Gesteinskunde und Regionalgeschichte.

Ein Gewinn für die Region Brandis

Die Ernennung zum Nationalen Geotop wertet die Region Brandis touristisch massiv auf. Es stärkt die lokale Identität und lockt Geologie-Interessierte aus ganz Deutschland an. Ob Sie die Spiegelungen der Felswände im Wasser des Kirchbruchs bewundern oder die Stille in den Brüchen am Kohlenberg genießen – der „7-Brüche-Weg“ verspricht ein unvergessliches Naturerlebnis. Packen Sie Ihre Wanderschuhe ein und entdecken Sie das neueste Juwel im sächsischen Porphyrland!

Dem Kirchbruch Beucha wird das Prädikat „Nationaler Geotop“ durch die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e. V. verliehen. Neben den Wind- und Gletscherschliffen in den Hohburger Bergen und dem Porphyrtuff vom Rochlitzer Berg ist dies nun der dritte Nationale Geotop im Geopark Porphyrland. Der Sinn dieser hohen Auszeichnung besteht darin, eine breite Öffentlichkeit auf die Naturschätze Deutschlands aufmerksam zu machen und somit auch das Bewusstsein für das geologische Erbe unseres Landes zu fördern. Gemeinsam mit der Stadt Brandis arbeitet der Geopark Porphyrland an der Georoute „7-Brüche-Weg“ als geotouristische Empfehlung für Wanderer. In die Routenführung ist nicht nur der Kirchbruch Beucha, sondern auch die nicht minder faszinierenden Steinbrüche am Kohlenberg – der Ost- und Westbruch – eingebettet. Neben der digitalen Wegeempfehlung mit ausführlichen Informationen zu den geologischen Stationen wird der Geopark seine Druckreihe der Georouten mit dem „7-Brüche-Weg“ fortsetzen.

Foto: Frank Schmidt