Geoparks auf der didacta: Erdgeschichte für den Unterricht
Deutschlands Geoparks präsentieren sich gemeinsam auf der Bildungsmesse didacta. Sie werben dort für ihre außerschulischen Lernorte. Hier wird Erdgeschichte über Milliarden von Jahren hautnah erlebbar.
Lernen am Ort des Geschehens
Vulkangestein in den Händen halten, Geysire spüren oder Bergwerke mit dem Helm erkunden – Geoparks machen Unterricht lebendig. Schüler entdecken, lernen und staunen direkt vor Ort.
Der Unterricht ist fächerübergreifend. Er deckt nicht nur Erdkunde und Geschichte ab, sondern auch die MINT-Fächer. Professionelle Geologen oder Gästeführer begleiten die Gruppen. Sie gestalten spannende Lerneinheiten in der Natur oder in modernen Infozentren.
Was ist ein Geopark?
Geoparks sind speziell ausgewiesene Räume. Sie machen geologische Besonderheiten für Besucher erlebbar. Sogenannte „Geotope“ dienen als Fenster in die Erdgeschichte. Sie zeigen die geologische Entstehung einer Landschaft.
Zudem verknüpfen Geoparks diese Themen mit der menschlichen Nutzung. Sie beleuchten Bergbau, Landwirtschaft und Industrie. Sie schlagen Brücken zur Archäologie und Wirtschaftsgeschichte. Geoparks zeigen, wie wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Sie veranschaulichen historische Klimawandel und frühere Artensterben.
In Deutschland gibt es bereits 23 Geoparks. Jedes Bundesland – außer den Stadtstaaten – besitzt mindestens einen.
Besuchen Sie uns auf der didacta
Die didacta ist Europas größte Fachmesse für das gesamte Bildungswesen. Sie reicht von der frühkindlichen Bildung bis hin zum lebenslangen Lernen.
Vom 24. bis 28. März präsentieren sich die deutschen Geoparks erstmals gemeinsam auf der Messe in Stuttgart.
-
Standort: Halle 8, Stand D71.
-
Weitere Informationen: Geopark Porphyrland e.V.
Foto: Vulkangestein unter die Lupe genommen (Fotograf: Klaus-Peter Kappest)

