Stimmungsvolles Highlight unter freiem Himmel
Wenn sich die Leinwand unter freiem Himmel erhellt und die Schatten der Bäume mit den Bildern auf der Leinwand verschmelzen, ist wieder Zeit für das Bergfilmfestival. Auch in diesem Jahr war die Bergfilmnacht an der Waldbühne in Thallwitz ein voller Erfolg – und das trotz besonderer Herausforderungen und eines spannenden Pokers mit dem Wetter.
Ein gelungener Standortwechsel
Aufgrund geltender Verordnungen verlegten die Veranstalter das Festival in diesem Jahr auf das idyllische Gelände der Waldbühne Thallwitz. Bis kurz vor Beginn blickte das Organisationsteam jedoch bangend in den Himmel. Regen während der Aufbauarbeiten sorgte dafür, dass die Bänke zunächst hochkant standen. Doch pünktlich um 17:30 Uhr vertrieb die Sonne die Wolken und die ersten Gäste strömten auf das Gelände.
Heimatgeschichte und Live-Musik: Das Rahmenprogramm
Bevor die ersten Bilder über die Leinwand flimmerten, luden spannende Exkursionen zum Entdecken ein:
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Ortsgeschichte hautnah: Die Thallwitzer Ortschronistin führte interessierte Gruppen durch das Dorf.
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Technik erleben: Der Chef des Heimatvereins öffnete die Tore der historischen Thallwitzer Mühle. Besonders Familien genossen diese Angebote sichtlich. Währenddessen sorgte die Freiwillige Feuerwehr Thallwitz am Grill für das leibliche Wohl, während ab 19:00 Uhr Live-Musik die Vorfreude auf das Filmprogramm steigerte.
Premiere und Gänsehautmomente
Nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Thomas Pöge wurde es emotional. Der Eröffnungsfilm „Hugo in memoriam“ von Olaf Kreiß feierte Premiere. Das Porträt würdigte den verstorbenen Initiator des Festivals, Peter Hugo Scholz. Im Anschluss entführte eine packende Dokumentation die 140 Gäste zu den schwierigsten Bergmassiven Argentiniens. Den humorvollen Abschluss bildeten Filme über das Klettern in den Höhlen der Sächsischen Schweiz.
Blick in die Zukunft
Das Fazit der Bergfilmnacht ist eindeutig: Die bewährte Partnerschaft zwischen der DAV Sektion Leipzig, dem Geopark Porphyrland und der Gemeinde Thallwitz trägt Früchte. Die größte Aufgabe für die Zukunft wird es sein, das Festival ohne seinen „Spiritus Rector“ Peter Hugo Scholz inhaltlich neu zu profilieren, ohne dabei den einzigartigen Geist der Veranstaltung zu verlieren.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfern und der Unterstützung durch das LEADER-


