
Teamverstärkung im Geopark Porphyrland: Geologe Paul Winkler übernimmt Geotopschutz
Die Geschäftsstelle des Nationalen Geoparks Porphyrland freut sich über qualifizierten Zuwachs in ihren Reihen. Die Schlüsselposition für die Assistenz im Bereich Geotopschutz und Geotoppflege ist erfolgreich neu besetzt. Mit dem studierten Geologen Paul Winkler gewinnt das Team einen ausgewiesenen Experten. Er gestaltet zukünftig die Pflege des geologischen Erbes in Sachsen maßgeblich mit.
Vom Geowissenschaftler zum begeisterten Geoparkenthusiasten
Der in Aachen geborene und in Potsdam aufgewachsene Geowissenschaftler fand über seinen akademischen Werdegang den Weg in die Region. Nach dem Studium der Angewandten Geowissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vertiefte er sein Praxiswissen im Rahmen eines prägenden Praktikums bei der renommierten GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung. Diese Institution ist deutschlandweit für die Zertifizierung der Nationalen Geoparks zuständig. Sie zeichnete im Jahr 2014 auch den Geopark Porphyrland erstmals mit dem begehrten Prädikat aus. Seit dieser wertvollen Erfahrung bezeichnet sich der Wahlleipziger als leidenschaftlichen „Geoparkenthusiasten“.
Digitale Datenbankarbeit und praktischer Denkmalschutz
In seinem neuen Aufgabenbereich führt der Geologe das fachliche Betreuen der zentralen Geotopdatenbank fort. Zu seinen Kernaufgaben gehören:
-
systematische Erfassung und Aktualisierung geologischer Daten
-
praktischer Schutz und die nachhaltige Pflege der regionalen Geotope
-
Erstellen präziser, georeferenzierter Karten für die Forschung und den Tourismus
Mit dieser Expertise übernimmt er nahtlos das Ressort von Sabine Dietel. Sie hatte die Geschäftsstelle zuvor aus privaten Gründen verlassen. Das gesamte Netzwerk des Geoparks Porphyrland blickt mit Vorfreude auf die gemeinsame Zusammenarbeit und das kontinuierliche Weiterentwickeln des regionalen Naturschutzes.

Die Stelle wird vom Freistaat Sachsen im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie gefördert.

