Genuss mit Geschichte: Die neuen Botschafter der Regionalmarke GeoGenuss
GeoGenuss Geopark Porphyrland: „Ich bin dekorativ, einzigartig und ja, natürlich auch köstlich! Im wahren Leben heiße ich Pyroxen-Quarzporphyr und bin ein 287 Millionen Jahre altes Vulkangestein…“ Mit diesen charmanten Zeilen beginnt die Geschichte auf dem Produktanhänger der „Wermsdorfer Platte“. Was zunächst nach harter Geologie klingt, entpuppt sich als zartschmelzende Nougatspezialität auf knusprigem Mürbeteig – ein perfektes Beispiel dafür, wie der Geopark Porphyrland Erdgeschichte auf die Zunge bringt.
Wenn Lebensmittel Geschichten erzählen
Die ersten Kreationen des neuen Entwicklungsprojektes im Geopark Porphyrland sind bereit für den Markt. Das Besondere: Die Produkte der Marke „GeoGenuss“ sind weit mehr als hochwertige Lebensmittel. Sie fungieren als kulinarische Botschafter. Jeder Partnerbetrieb verbindet sein Handwerk mit einer spezifischen „GeoGeschichte“, die neugierig auf die Geotope und Erlebnisorte in der unmittelbaren Umgebung macht.
So plaudern aus der Chocolaterie Olav Praetsch die „Wermsdorfer Nusskrem“ und der „Zarte Apfeltraum“ über ihre Herkunft aus der fruchtbaren Vulkanlandschaft. Das Wermsdorfer Landhaus Fräulein Tortenglück schickt neben der „Wermsdorfer Platte“ auch die „Süße Collmspitze“ ins Rennen – eine Hommage an die höchste Erhebung am Rande des Geoparks. In Grimma wiederum berichten Fiebigs „Soleier im Lavastrom“ auf originelle Weise vom einstigen Zechsteinmeer, das vor Jahrmillionen die Region prägte.
Ein Netzwerk für die Muldenlandschaft
Hinter diesen kreativen Namen steht ein starkes Netzwerk. Der Nationale Geopark Porphyrland arbeitet eng mit ansässigen Erzeugern, Produzenten und Gastronomen zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die faszinierende Muldenlandschaft und ihre erdgeschichtlichen Schätze touristisch und kulinarisch zu vermarkten. Durch die Verknüpfung von regionaler Wertschöpfung und Wissensvermittlung entsteht ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht.
Ausblick: Weitere Spezialitäten in den Startlöchern
Die Reise durch den „steinreichen“ Speiseplan Sachsens geht ununterbrochen weiter. Zahlreiche neue GeoGenuss-Produkte befinden sich bereits in der Entwicklung:
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Die Schleußner-Mühle in Leisnig tüftelt an der Brotbackmischung „Polkenberger“.
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Der Biohof Buschmühle bei Rochlitz (Königsfeld) verfeinert den „Porphyrzucker“.
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Im Kräuterhof Falkenhain (Lossatal) entsteht mit dem „Duftigen Sonnenanbeter“ ein außergewöhnlicher Steinklee-Apfel-Fruchtaufstrich.
Auch die regionale Gastronomie zieht mit: Betriebe wie der Landgasthof Dehnitz in Wurzen bereiten spezielle GeoGenuss-Menüs vor. Diese kulinarischen Entdeckungsreisen laden Besucher dazu ein, den Geopark Porphyrland nicht nur zu erwandern, sondern auch Schicht für Schicht zu erschmecken.
Entdecken Sie die Vielfalt unserer Region und halten Sie bei Ihrem nächsten Besuch Ausschau nach dem GeoGenuss-Siegel – ein Garant für Qualität, Regionalität und eine Prise Erdgeschichte! (GeoGenuss Geopark Porphyrland)

Die GeoGenuss-Pilotpartner. Foto: K. Richter

Die Produktentwicklung „Geopark & Genuss“ wird im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie für den ländlichen Raum von der Europäischen Union und vom Freistaat Sachsen gefördert. Das Vorhaben ist ein Kooperationsprojekt der vier Leader-Regionen auf dem Gebiet des Geoparks Porphyrland. Steinreich in Sachsen: Leipziger Muldenland, Sachsenkreuz +, Land des roten Porphyr und Sächsisches Zweistromland-Ostelbien.

