Der GeoKultur-Tag am 25. Oktober 2025 im Rittergut Kössern war ein großer Erfolg. Er bot eine hervorragende Plattform für Austausch und Vernetzung. Landrat Henry Graichen würdigte die Impulse aus der Projektentwicklung der vergangene anderthalb Jahre, das Festhalten am GeoKultur-Vorhaben und dessen Wichtigkeit für den Geopark Porphyrland und die Region darüber hinaus. Auch oder gerade weil der große Aller.Land Fördertopf nicht angezapft werden konnte. Es bedürfe eines gewissen Durchhaltevermögens und kreativen Umgangs mit den Herausforderungen. Der Landrat des Landkreises Leipzig blicke jedoch optimistisch in die geokulturelle Zukunft des Geoparks.
Neues Biete-Suche-Format
Im Rahmen des Kooperationstreffens der LEADER-Kooperation GEO.QUALITY kamen 35 engagierte Akteure, Initiativen und Projektpartner aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Gemeinsam wurde das Thema GeoKultur weiterentwickelt. Neben inspirierenden Beispielen für gelingendes Netzwerken sorgte vor allem die „Suche-Biete-Börse“ für lebendigen Austausch und neue Ansätze. Zahlreiche Teilnehmende stellten ihre Projekte und Ideen vor. Gleichzeitig fragten sie gezielt nach Unterstützung, Partnern oder Angeboten. Die dabei geknüpften Kontakte und angeregten Gespräche zeigten, wie groß das Potenzial von „GeoKultur“ ist und wie viele neue Projektideen in den Köpfen der Beteiligten reifen.
Vielfältige Beteiligung und vielversprechende Ideen
Vertreter von Initiativen wie Gutes Leben Muldenland, dem Wandernden Zuhause oder dem Künstlergut Prösitz trafen auf Vertreter von Kommunen, Akteure aus dem Geopark und verschiedene LEADER-Regionalmanagements sowie den Kulturraum Leipziger Raum. So bot sich ein breites Spektrum an Themen – von Fördermittelberatung über die Entwicklung von Projektideen bis hin zur Vernetzung im Bereich Handwerkskunst, Kommunikation und Kultur.
Die angeregte Stimmung hielt auch nach dem offiziellen Arbeitsteil an. Zahlreiche Akteure setzten die Gespräche in lockerer Atmosphäre fort. Ein deutliches Zeichen für das große Interesse und die lebendige Gemeinschaft rund um das Thema GeoKultur.
Ausblick und Fortführung von GeoKultur
Der GeoKultur-Tag war ein inspirierender und motivierender Tag voller Austausch. Er zeigte, dass GeoKultur lebt und wächst. Er war ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die regionale Identität durch die Verbindung von Kultur und Geologie nachhaltig zu stärken. Die gewonnenen Erkenntnisse und Projektideen werden weiterverfolgt und in weitere Entwicklungsschritte eingebunden. Der Erfolg des Treffens macht Mut für die GeoKultur-Zukunft. Ein Höhepunkt im nächsten Jahr könnte die Ausrichtung des GeoKultur-Tages im Rahmen des Landeserntedankfestes 2026 in Wurzen sein.
Ende November kommt das GeoKultur-Team zu seinem nächsten Arbeitstreffen zusammen. Dabei geht es um Arbeitsstrukturen und Rollen, eine definierte GeoKultur-Strategie und (Neu)Ausrichtung der GeoKultur-Aktiven. Zudem ist eine nächste Netzwerk-Veranstaltung für das 1. Quartal 2026 geplant.
Rittergut Kössern: inspirierender Gastgeber
Das historische Ambiente des Ritterguts Kössern bot den perfekten Rahmen für diese zukunftsweisende Veranstaltung. In den liebevoll restaurierten Räumen, dem idyllischen Innenhof und dem angrenzenden Parkgelände konnten sich Teilnehmende in kreativer Atmosphäre austauschen und gemeinsam Visionen für die GeoKultur entwickeln. Architektonisch passte die Verwendung des markanten roten Porphyrgesteins hervorragend zum Fokusthema der Veranstaltung.

